Yogazentrum Travemünde

Bundesprogramm Bildungsprämie

Einen Prämiengutschein für berufliche Weiterbildung – einschliesslich der Kosten eventueller Prüfungen – können Erwerbstätige erhalten, die mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Einkommen nicht über 20000 EUR (bzw. 40000 EUR bei gemeinsam Veranlagten) liegt.
Auch Mütter und Väter in einer Elternzeit oder Ruheständler mit Nebentätigkeit können einen Gutschein erhalten. Die Höhe des Prämiengutscheins beläuft sich auf maximal 50 % der Weiterbildungskosten und maximal 500,00 EUR. Die Höhe der Gesamtkosten einer Weiterbildung spielt dabei keine Rolle.

Außer in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Hier werden nur Weiterbildungsteilnahmen gefördert, deren Gesamtkosten nicht über 1000,00 EUR liegen. Entscheidend ist aber nicht, in welchem Bundesland der Antragsteller wohnt, sondern in welchem Bundesland die Weiterbildung durchgeführt wird. Voraussetzung für die Förderung ist die – vor dem Beginn der Weiterbildung erfolgende – Inanspruchnahme einer Beratungsstelle, die dann auch den Prämiengutschein ausgibt.

Diese Beratungssstellen finden Sie unter www.bildungspraemie.info. Einen Rechtsanspruch auf die Beratung und Prämie gibt es nicht.

Bildungsgutschein

Förderungen nach SGB III sind möglich, wenn jemand arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist. Eine Bedrohung durch Arbeitslosigkeit liegt z.B. dann vor, wenn jemand in einem Arbeitsfeld tätig ist, für dass er/sie nicht einschlägig qualifiziert ist. Aber auch aus anderen Gründen kann bei Berufstätigen eine Weiterbildung angezeigt sein, um einen Arbeitsplatz zu erhalten. Insofern können auch Berufstätige bei Teilnahme an berufsbegleitenden Fortbildungen über Bildungsgutschein gefördert werden.

Voraussetzung ist in der Regel, dass der ausgewählte Bildungsträger sowie der Lehrgang nach AZAV zertifiziert sind. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen (Anerkennung einer Weiterbildung im Einzelfall nennt sich das dann im Fachjargon) möglich.

Bei Bildungsgutscheinen ist noch folgendes zu beachten: die BeraterInnen der Arbeitsagenturen bzw. ARGEN fragen häufig nach einer sogenannten Maßnahmenummer. Diese erhalten wir als Anbieter erst dann auf Antrag, wenn ein erster Bildungsgutschein für den jeweiligen Lehrgang ausgestellt wurde. Weil Bildungsgutscheine maximal eine Gültigkeits- dauer von 3 Monaten haben, kann ein solcher frühestens 3 Monate vor dem geplanten Beginn eines Lehrgangs vorliegen.

Aufgrund der erforderlichen Bearbeitungszeiten der beteiligten Stellen (die Arbeitsagentur, die den Bildungsgutschein ausstellt, wir, die Arbeitsagentur, die die Maßnahmenummer vergibt) ist deshalb in der Regel erst ca. 6 Wochen vor Lehrgangsbeginn mit der Maßnahmenummer zu rechnen. Das Verfahren kann u.U. gerade durch Ihren Bildungsgutschein beschleunigt werden.

Bitte beachten Sie, dass es einen Bildungsgutschein immer nur dann geben kann, wenn vor Beginn der Teilnahme eine Beratung durch die Agentur für Arbeit oder ARGE/Jobcenter erfolgt ist.

Landesprogramme, Bundesprogramme

Fast alle Bundesländer haben landesspezifische Förderprogramme unter Einbeziehung von ESF-Mitteln, mit denen die Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben (KMU) gefördert werden kann. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist jeweils ein erster Wohnsitz im jeweiligen Bundesland.

Schleswig-Holstein

Förderbar sind Seminare (die Veranstalter sollen i.d.R. ihren Sitz in Schleswig-Holstein haben) von 16 – 400 Stunden.Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 50 % der Kosten, aber maximal 2000,00 EUR Der Arbeitgeber muß mindestens 50 % der Weiterbildungskosten tragen. Die Weitere Informationen: http://www.ib-sh.de/die-ibsh/foerderprogramme-des-landes/landesprogramm-arbeit/landesprogramm-arbeit-aktion-c4.

Hamburg

Als Hamburger Klein- und Mittelbetrieb oder als Beschäftigte/r eines solchen können nach dem ESF-Programm „Hamburger Weiterbildungsbonus 2020“ Fördermittel von bis zu 75 % (in der Regel 50 %) der Qualifizierungskosten und bis max. 750,00 EUR je Person sowohl für Einzelseminare wie auch für langfristige berufsbegleitende Lehrgänge oder Vollzeitmaßnahmen beantragt werden. Voraussetzung ist eine Beratung durch die das Förderprogramm verwaltende ZWEI:P, Haferweg 46, 22769 Hamburg. Schwerpunkte des Programms liegen bei gering Qualifizierten, Alleinerziehenden, Personen mit Migrationshintergrund und Selbstständigen in der Aufbauphase. Weitergehende Informationen finden Sie unter unter http://www.weiterbildungsbonus.net.

Mecklenburg-Vorpommern

Im Rahmen des Programms „Arbeit durch Fortbildung und Innovation“ wird berufliche Weiterbildung für Unternehmen gefördert. Der mögliche Zuschuss beträgt maximal 75 der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. maximal 500,00 EUR je Weiterbildungsmaßnahme. Anträge sind bei der GSA Gesellschaft für Struktur und Arbeitsmarktentwicklung (www.gsa-schwerin.de) zu stellen. Bewilligungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern. Voraussetzung für die Förderung ist zudem, dass der Weiterbildungsträger über eine Anerkennung als Einrichtung der Weiterbildung nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes MV besitzt oder mit entsprechenden Einrichtungen kooperiert.

Brandenburg

Jede/r sozialversicherungspflicht Beschäftigte kann in Brandenburg einmal jährlich einen Bildungsscheck bekommen, der für die individuelle berufliche Weiterbildung eingesetzt werden kann. Voraussetzung ist ein vorhergehendes Beratungsgespräch. Gefördert werden bis zu 70 % der Weiterbildungskosten bis zu einer Förderungshöhe von maxismal 500,00 EUR. Nähere Informationen unter www.masf.brandenburg.de.

Niedersachsen

In Niedersachsen steht mit dem Programm „Weiterbildung in Niedersachsen“ ebenfalls ein über den ESF mitfinanziertes Programm zur Verfügung. Gefördert werden kann die – allgemein am Arbeitsmarkt verwertbare – berufliche Weiterbildung von Beschäftigten aus Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen. Ebenfalls gefördert werden können Betriebsinhaber von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Antragsteller muss das jeweilige Unternehmen sein. Gefördert werden Kosten von bis zu 25,00 EUR je Stunde und maximal 50 % der entstehenden Kosten. Dabei können auch die Personalausgaben für die zu qualifizierenden Mitarbeiter in Ansatz gebracht werden. Beschäftigte im öffentlichen Dienst können nicht gefördert werden. Eine Ausnahme stellen Personen aus den Bereichen Vorschulische Erziehung sowie Altenpflege/-hilfe dar. Weitere Informationen unter unter http://www.nbank.de/Privatpersonen/Ausbildung-Qualifikation/Weiterbildung-in-Niedersachsen.

Bremen

Das über den ESF mitfinanzierte Bremer Landesprogramm „Weiter mit Bildung und Beratung“ sieht die Möglichkeit von Weiterbildungsschecks für die folgenden Personen/Gruppen vor: – Klein- und Kleinstunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten: Förderhöhe bis zu 500,00 EUR je TeilnehmerIn – Beschäftigte ohne Ausbildung bzw. mit am Arbeitsmarkt nicht mehr aktuell verwertbarem Berufsabschluss: Förderhöhe bis zu 500,00 EUR – Personen im SGB II – Bezug, die nicht mit Mitteln des SGB II gefördert werden können: Förderhöhe bis zu 499,99 EUR – Anpassungsfortbildung für Personen mit im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen: Förderhöhe bis zu 1000,00 EUR – Personen ohne Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung, die einen Berufsabschluss nachträglich erwerben wollen: Förderhöhe je nach Weiterbildungsart von bis zu 750,00 EUR bis zu 9000,00 EUR. Weitere Informationen unter www.bremen.de/wirtschaft/weiterbildungsberatung/der-bremer-weiterbildungsscheck .

Nordrhein-Westfalen

Hier kann ein Bildungsscheck in Höhe von 50 % der Weiterbildungskosten bzw. maximal 500,00 EUR beantragt werden. Erhalten können den Zuschuss Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Vorrangig – aber nicht ausschließlich – richtet sich das Förderprogramm an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende. Die Anträge können sowohl individuell wie auch vom Betrieb gestellt werden. Gefördert werden kann nur die Teilnahme an Veranstaltungen von zertifizierten Anbietern. Nähere Informationen unter unter www.mais.nrw/esf-antrag.

Förderung von Unternehmensberatungen und Existenzgründungen

Der Staat bietet insbesondere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft eine Reihe von Förderprogrammen, mit deren Hilfe vor und nach Gründungsvorhaben bzw. auch im Zuge der Weiterentwicklung von Unternehmen Fördermittel für Unternehmensberatungen und teilweise auch für Schulungsveranstaltungen zur Verfügung gestellt werden können.

Weitere Informationen finden Sie z.B. unter www.foerderdatenbank.de.